Leicht und Fit in den Frühling

Eure Neujahrsvorsätze sind schon leicht in Vergessenheit geraten ? Das Frühlings Outfit zwickt und zwackt?  Ihr habt große Diätpläne ?

Dann ist höchste Vorsicht geboten !!!!!

Denn Ihr werdet ab jetzt 1. ständig über Essen nachdenken und 2. ein schlechtes Gewissen über jede Faulenzerstunde auf der Couch bekommen.
Damit ist Euer Vorhaben eigentlich schon gescheitert. Hat es die letzten Jahre tatsächlich so geklappt ?
Na, dann warst Du ja den ganzen Sommer fit und leicht wie gewünscht….Oder?

 

1. leichter durch den Frühling

Schon im Wort “leicht” ist Dein eigentliches Anliegen versteckt. Wie schwer aber die verschiedenen Diätvorschläge umzusetzen und durchzuhalten sind…das ist alles Andere als ein schönes , leichtes Frühlingsgefühl.

Deine Leichtigkeit beginnt im Kopf

Schlanke Menschen denken mit Freude und entspannt an Ihre nächste Mahlzeit. Genau das ist nun Dein Trick. Die Überlegung: Oh, diese Sommerhose ist zu eng, ich muss schnell abnehmen-ist sofort zum Scheitern verurteilt, denn sie ist negativ belegt. Die Psychologie hilft Dir weiter. Im Gehirn ist die Tendenz zum Übergewicht oder aber Schlanksein mit all den dazugehörigen “Programmen” angelegt:
die Art, sich zu bewegen, das Mass wie sehr oder wie wenig man ans Essen denkt und das “Senden” entsprechender Hunger- oder Sättigungsgefühle.
Programmiere Dein Gehirn – einfach ausgedrückt -trainiere “auf schlank” . Es dauert etwa ein halbes bis ganzes Jahr, bevor es anfängt, automatisch und im Bereich des Unbewussten die Impulse zu senden, die das Verhalten eines Schlanken bestimmen: sich bewegen wie ein Schlanker, denken und handeln wie ein Schlanker. Unser Unbewußtes ist in erster Linie dazu da, unser Bewusstsein zu entlasten, damit wir uns gezielt auf wesentliche Inhalte beschränken können. Wir würden völlig handlungsunfähig werden, wenn wir ständig bewusst und bis ins Detail über all das nachdenken würden, was wir tagtäglich selbstverständlich und automatisch tun.
Deshalb sollte es sich jeder Übergewichtige zum Ziel setzen, nicht nur sein Körpergewicht zu verringern, sondern vor allem – und das ist sehr wichtig – seine innere Wahrnehmung so zu verändern, da das neue Gewicht ohne krampfhafte Kontrolle und ständiges Kalorienzählen – also unbewusst gesteuert – erhalten bleibt. Das lässt sich nur mit einem psychologischen Ansatz verwirklichen.
Es hilft Dir nur mental abzunehmen:

Das Gehirn ist ebenfalls dafür verantwortlich, daß der Übergewichtige sich auch nach erfolgreichem Abnehmen häufig weiterhin wie ein “verkappter Dicker” fühlt und überhaupt nicht wie ein tatsächlich schlanker Mensch. Das kommt daher, da das Gehirn noch immer die Signale des früheren Körpergefühls aussendet. Man kann dieses im weitesten Sinne vergleichen mit dem Phänomen des Phantomschmerzes: Viele Menschen, die durch einen Unfall oder durch eine Operation einen Arm oder ein Bein verloren haben, nehmen noch Schmerzen im Bereich dieses Körperteils wahr, obwohl es physisch gar nicht mehr vorhanden ist. Auch hier schickt das Gehirn weiterhin das Gefühl einer körperlichen Empfindung, für die gar kein realer Anlass mehr existiert. Deshalb kann die Erfahrung des “innerlichen Dickseins” auch als “Phantomfett” bezeichnet werden. Das Gehirn arbeitet in diesem Fall nach einer Diät so lange, bis aus dem Phantomfett wieder reales Fett geworden ist. Man kann diesen Prozess jedoch genausogut umkehren und dem Gehirn das Schlanksein beibringen wie eine Fremdsprache oder das Einmaleins. Der noch Übergewichtige lernt, in sich ein neues Körpergefühl – ein “Phantom-Schlanksein” – zu erzeugen.
Der Wandel der inneren Einstellung macht sich dann nach einiger Zeit in einer sichtbaren körperlichen Veränderung bemerkbar: Aus dem “Phantom-Schlanken” wird ein “Real-Schlanker”
Wunderbare Tricks erfährst Du im Anhang.

2. Spass für Sportmuffel

Nun fragst Du Dich wie Du diese Umprogrammierung erreichen kannst. Genau hier kommt der ursprünglich in uns allen veranlagten Drang nach Bewegung ins Spiel. Gebt Ihr Bewegungsdrang in die Suchmaschine ein, findet Ihr Unmengen an pathologischen Erkrankungen und psychischen Störungen.

Der Beweis dafür, wie das natürlichste und wichtigste unserer menschlichen Natur ins krankhafte abgetrifftet ist. Das was für unsere Kindheit gilt, verkümmert leider im sitzenden Alltag und bringt unsere gesamte Körperwahrnehmung aus dem Lot. Dicke Menschen haben häufig das ursprüngliche Verlangen und den Spass an Bewegung verloren. Bewegung ist ein elementares Prinzip jeglichen Lernens und Erlebens und trägt zum Wohlbefinden bei. In einer bewegungsgerecht gestalteten Umgebung erleben Kinder und Erwachsene den Wechsel von konzentriertem Arbeiten und notwenigen Erholungsphasen, nutzen Sport- und Bewegungsräume in der Freizeit und nehmen Angebote der täglichen Bewegungszeit an. Diese Voraussetzungen müssen in unserer Gesellschaft geschaffen werden, ohne hohe Kosten, langfristigen Fitnessverträgen, und ohne Druck und schlechtem Gewissen. Dieses Angebot hat in unseren Räumen in Waldtrudering höchste Priorität. Bewegungsmangel führt zu Haltungsschäden, Übergewicht, Herz- und Kreislaufproblemen.
Vielfältige Bewegungsformen tragen auch zum Abbau von Aggressionen sowie Depressionen bei. Ja, aber das habt Ihr schon tausendmal gelesen…

Die Leichtigkeit in Deinem Kopf erreichst Du durch Bewegung Deines Körpers und Deiner Seele.
Dann hilft es nur die richtige Art Bewegung zu finden. Hier kommt unsere Arbeit, die Botschaft des Rythmove-Teams an die Kleinen und grossen Menschen in unserer Tanzschule ins Spiel. Tanzen ist nicht nur Ballett und keinesfalls den jungen Menschen vorbehalten. Tanz und Musik/Rhythmus sind eine der ältesten Ausdrucksformen des Menschen. Nur Spielen ist wahrscheinlich älter. Tanzen ist ursprünglich eine Gemeinschaftsaktion mit vielen Funktionen, z.B. sich gemeinsam Mut machen vor der Jagd, gemeinsame Freude danach. Eine wichtige Funktion ist auch das Erzählen mit Ausdruck von Körper und Bewegung.
Immer findet Kommunikation in der Gruppe statt. Körpersprache und Tanzen gehören zusammen. Die Menschheit hat schon immer getanzt und viele haben sich diesen “Urinstinkt” bewahrt. Ich kenne Menschen, die gar nicht mehr normal gehen können, sondern im Rhythmus mitschwingen, wenn Musik im Hintergrund läuft.
Eine schöne Art, Lebensfreude und gute Laune auszudrücken, ansteckend!! Deshalb probiert Euch durch unsere Kurse im RYTHMOVE oder einer anderen ähnlichen Schule in Eurer Nähe. Wenn Du Musik liebst, garantieren Tanz-und Fitnesskurse den Spass und Deine regelmässige Motivation. Der Rhythmus wird Dich in die Kurse locken und die lockere Gruppenatmosphäre animiert Dich Deine Grenzen auszutesten. Du verpflichtest Dich bei uns auch nicht mit langen Verträgen. Nichts hält Dich auf der Couch, wenn Salsa, Zumba, HipHop oder Jazz Dance auf dem Programm stehen. Einfache Schritte beim Workout und sanfte Bewegungen bei Yoga und Pilates-jeder findet seine Leidenschaft. Die Lust steckt schon lange in Dir. Lass diese ursprünglichen wunderbaren Veranlagungen zu-Move!

Essgelüste wegdenken

Übung vor dem Spiegel:

1. Setz oder leg dich sich bequem hin, schließ die Augen. Gehe jetzt die nächsten Schritte in deiner Phantasie durch.

2. Stell dir vor, du hättest dein Wunschgewicht. Mit der entsprechenden Figur im Bikini, in der Badehose oder nackt – wie du dich am liebsten siehst – vor einem großen Spiegel, der deinen schlanken Körper als Ganzes abbildet.

3. Nimm dir – wie beim Fernsehen – Zeit, das “Bild einzustellen”: Mach es farbig, leuchte es gut aus und mach die Konturen deutlich sichtbar.

4. Dreh und wende dich vor dem Spiegel, um dich von allen Seiten betrachten zu können.

5. Fang an, dich in allen Einzelheiten wahrzunehmen und zu erfühlen: Mein Gesicht: Wie sieht es genau aus, wenn ich schlank bin, wie wirken Augenpartie, die Wangen, das Kinn? Der Hals: Wie sieht er genau aus? Wie fühlt er sich an? Mach weiter in der Reihenfolge: Schultern, Oberarme, Unterarme, Hände, Oberkörper, Taille, Hüften, Po, Bauch, Oberschenkel, Unterschenkel und Füße.

6. Nimm dich erneut intensiv mit allen Sinnen wahr: Wie sehe ich aus, wenn ich schlank bin? Wie höre ich mich an (zum Beispiel meine Stimme, mein Atem), wenn ich schlank bin? Wie fühle ich mich an, wenn ich schlank bin? Was habe ich für einen Geschmack im Mund, wenn ich schlank bin.

 

Übung zu Essphantasien:

1. Als Voraussetzung für diese Übung sind drei Ausgangssituationen geeignet:

  • a. Stell dir im Geiste etwas zu essen vor.
  • b. Halte dir ein Foto von einem appetitanregenden Gericht aus einer Zeitschrift oder dem Kochbuch vor.
  • c. Sitz oder steh tatsächlich vor einer Mahlzeit, einem Bufett oder vor der Auslage einer Konditorei.

2. Sieh dir das Bild eine Weile an.

3. Geh in deiner Wahrnehmung aus dir selbst heraus, und sieh dich mit den Augen irgendeines Betrachters, also von außen. Die Person, die du vor dem Essen sitzen oder stehen siehst, nennen wir Person X.

4. Stell dir jetzt vor, du sitzt in einem Kino. Vorne auf der Leinwand siehst du das, was du eben betrachtet hast, als Film: Du beobachtest, wie Person X vor einem leckeren Gericht sitzt. Jetzt stoppt der Film und wird zum Standbild.

5. Du bittest in deiner Phantasie den Filmvorführer, aus dem Bild die Farbe herauszudrehen, sodass es jetzt als Schwarzweißbild zu sehen ist.

6. Jetzt fängt das Bild vorne auf der Kinoleinwand an, immer kleiner zu werden, bis es auf Bildschirmgröße zusammengeschrumpft ist.

7. Du stehst auf und verlässt den Vorführraum, da du auf dem Bild kaum noch Einzelheiten erkennen kannst.

8. Draußen nimmst du noch einmal ein Programmblatt des Kinos zur Hand. Du schlägst es auf und stößt auf das Bild, das eben gezeigt wurde: Im Fotoformat sehen du noch einmal das Schwarzweißbild, auf dem Person X vor einem Gericht sitzt. Die Speise ist kaum mehr zu erkennen, das Foto läßt dich gleichgültig. Daher …

9. … klapp das Programmheft zu, stecke es ein oder schmeiß es weg.
10. Jetzt siehst du dich in Großaufnahme und Farbe noch einmal mit schlanker Figur. Genieß diesen Anblick.